Die Förderturmhäuser

DIE FÖRDERTURMHÄUSER

Um ein ausgefeiltes und engagiertes pädagogisches Konzept wie das des Förderturm e.V. mit nachhaltigem Erfolg umsetzen zu können, ist es wichtig, die wesentlichen Rahmenbedingungen selbst im Griff zu haben. So war es für den Verein ein entscheidender Schritt, nach den anfänglichen Gruppenangeboten in verschiedenen Grundschulen, eigene Räumlichkeiten für kontinuierliche Förderangebote nutzen zu können.  Heute stehen 2 Förderturmhäuser für mehr als 150 Kinder zur Verfügung, die dort in acht Gruppen von mehr als 14 Betreuerinnen und Betreuern individuell gefördert werden.

Dank einer engen Zusammenarbeit mit dem Essener Jugendamt und angetrieben vom motivierten Engagement vieler Förderturm-Mitglieder, konnte zunächst im August 2008 das Förderturmhaus 1 auf dem Gelände der ehemaligen „Zeche Carl“ in Altenessen eröffnen. Die erfolgreiche Arbeit, die hier mit bis zu 55 Kindern in vier Gruppen von den Förderturm-Pädagoginnen geleistet wurde, bereitete dann den Weg für ein noch größeres und konsequent weiter gedachtes Engagement des Vereins.

Im Juni 2013 wurde mit großer finanzieller Unterstützung der Anneliese Brost-Stiftung das Förderturmhaus 2 im Essener Stadtteil Nord eröffnet. Neben dieser Stiftung sichert auch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung als weiterer wichtiger Partner den Betrieb des Hauses. Hier erhalten weitere 100 Kinder einen Platz im Kreis des Förderturm e.V. Zusammen mit dem Sozialdienst katholischer Frauen  (SKF) realisiert der Förderturm hier als Pilotprojekt das Konzept einer Familienschule, in der die Eltern in die Betreuungsarbeit integriert werden.

Durch die intensive Kinder-Betreuung und die behutsame Einbeziehung der Eltern in dieses Konzept beschreitet der Förderturm e.V. neue Wege der gesellschaftlichen Integration. Soziale Schwierigkeiten werden präventiv aufgelöst, benachteiligte Familien erhalten konkrete Orientierungshilfen und damit wird das Leben in den sog. Problemstadtteilen mittelfristig einfacher.

Die positiven Rückmeldungen von Kindern, Eltern, Erziehern sowie vom Jugendamt der Stadt Essen bestätigen den Förderturm e.V. mit seiner Arbeit und zeigen einen visionären Weg für die Zukunft auf: In Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen und Einrichtungen könnte die Förderturm-Idee in einigen Jahren auch in anderen Stadtteilen Essens Realität werden.

Wir freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft, über Sachspenden oder über eine persönliche Patenschaft für eine Förderturm-Gruppe.

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